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Dsseldorfer Tabelle
(recht.zivil.materiell.familie)
    

Mit Dsseldorfer Tabelle wird eine bersicht ber die Hhe der Unterhaltsansprche von Kindern (= Kindesunterhalt) gegen ihren unterhaltspflichtigen Elternteil bezeichnet. Dabei hngt der Unterhalt von dem Einkommen des unterhaltspflichtigen Elternteils und dem Alter des Kindes ab.

Bei der Ermittlung der Werte ist darauf zu achten, dass die Tabelle von zwei Kindern und einem Elternteil mit Unterhaltsansprchen ausgeht. Liegt dieser Fall nicht vor, weil ein unterhaltspflichtiger nur ein Kind hat, ist die nchsthhere Gehaltsstufe heranzuziehen.

Die "ab dem 1.1.2008 auf der Grundlage des neuen Unterhaltsrechts geltende Dsseldorfer Tabelle [sieht] hhere Einkommensschritte, nmlich jeweils 400 Euro, vor, so dass knftig regelmig eine Herauf- oder Herabstufung um eine Einkommensstufe ausreichend sein drfte (BAG v. 6.2.2008 NJW 2008, 1663, 1667).

Bezglich der in der Tabelle enthaltene Wohnkosten siehe unter Kindesunterhalt.

In den Kindesunterhaltsstzen sind 20 % Wohnkosten enthalten. Finanziert der Unterhaltspflichtige die Wohnung der Kinder, d.h. leistet er einen Teil seines Unterhalts in Natur, so kommt eine Krzung des Unterhalts in Betracht (OLG Dsseldorf FamRZ 1994, 1049 ff).

Auf diesen Artikel verweisen: Mehrbedarf * Geldstrafe/Tagesstze/Tagessatzhhe * Mindestunterhalt/Mindestbedarf * erweiterter Umgang * Bedarf, Unterhalt * Sonderbedarf * Kindergartenkosten, Unterhalt