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29 DoNot [Flschungssicherheit ...]
(gesetz.donot)
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(1) Urschriften, Ausfertigungen und beglaubigte Abschriften notarieller Urkunden sind so herzustellen, dass sie gut lesbar, dauerhaft und flschungssicher sind.

(2) Es ist festes holzfreies weies oder gelbliches Papier in DIN-Format zu verwenden. Es drfen ferner nur verwendet werden:

  • blaue oder schwarze Tinte und Farbbnder, sofern sie handelsblich als urkunden- oder dokumentenecht bezeichnet sind, z. B. auch unter Einsatz von Typenradschreibmaschinen oder Matrixdruckern (Nadeldruckern),
  • blaue oder schwarze Pastentinten (Kugelschreiber), sofern Minen benutzt werden, die eine Herkunftsbezeichnung und eine Aufschrift tragen, die auf die DIN 16 554 oder auf die ISO 12757-2 hinweist,
  • in klassischen Verfahren und in schwarzer oder dunkelblauer Druckfarbe hergestellte Drucke des Buch- und Offsetdruckverfahrens,
  • in anderen Verfahren (z. B. elektrografische / elektrofotografische Herstellungsverfahren) hergestellte Drucke oder Kopien, sofern die zur Herstellung benutzte Anlage (z. B. Kopiergerte, Laserdrucker, Tintenstrahldrucker) nach einem Prfzeugnis der Papiertechnischen Stiftung (PTS) in Heidenau (frher der Bundesanstalt fr Materialforschung und -prfung in Berlin) zur Herstellung von Urschriften von Urkunden geeignet ist,
  • Formbltter, die in den genannten Druck- oder Kopierverfahren hergestellt worden sind.

(3) Bei Unterschriftsbeglaubigungen, fr Abschlussvermerke in Niederschriften, fr Vermerke ber die Beglaubigung von Abschriften sowie fr Ausfertigungsvermerke ist der Gebrauch von Stempeln unter Verwendung von haltbarer schwarzer oder dunkelblauer Stempelfarbe zulssig.

(4) Vordrucke, die der Notarin oder dem Notar von einem Urkundsbeteiligten zur Verfgung gestellt werden, mssen den Anforderungen dieser Dienstordnung an die Herstellung von Urschriften gengen; insbesondere drfen sie keine auf den Urheber des Vordrucks hinweisenden individuellen Gestaltungsmerkmale (Namensschriftzug, Firmenlogo, Signet, Fuzeile mit Firmendaten u. hnl.) aufweisen; der Urheber soll am Rand des Vordruckes angegeben werden. Dies gilt nicht bei Beglaubigungen ohne Entwurf.

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