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Darlehen/Darlehensvertrag
(recht.zivil.materiell.schuld.bt)
    

Das BGB kennt seit der Schuldrechtsreform mehrere Arten von Darlehen: das "allgemeine" Darlehen ( 488ff BGB), das Verbraucherdarlehen ( 491ff BGB) und das Sachdarlehen ( 607ff BGB).

Darlehen

Im BGB normierter typischer Vertrag, bei dem ein Darlehensgeber einem Darlehensnehmer fr eine bestimmte Zeit eine Geldsumme berlsst, wofr dieser im Gegenzug Darlehenszinsen entrichtet ( 488 BGB).

Die auerordentliche Kndigung des Darlehens ist unter den Voraussetzungen des 490 BGB mglich. Dabei sieht Abs. 1 die auerordentliche Kndigung bei Verschlechterung der Vermgensverhltnisse des Darlehensnehmers vor und Abs. 3 i.V.m. 314 BGB die Kndigung aus wichtigem Grund, z.B. bei wiederholtem Verzug mit den vereinbarten Raten (Vgl. Palandt/Weidenkaff 490 Rn. 17).

Verbraucherdarlehen

Ein Verbraucherdarlehen ist ein Darlehen zwischen einem Unternehmer als Darlehensgeber und einem Verbraucher als Darlehensnehmer ( 491 BGB). Hier gelten besondere Vorschriften zum Schutz des Verbrauchers. Siehe unter Verbraucherdarlehen.

Sachdarlehen

Das Sachdarlehen begrndet grundstzlich die gleichen Pflichten wie das allgemeine Darlehen, mit dem Unterschied, dass sich das Sachdarlehen nicht auf Geld bezieht ( 607 Abs. 2 BGB). Ein Verbrauchersachdarlehen ist im Gesetz nicht geregelt.

Auf diesen Artikel verweisen: effektiver Jahreszins * Teilglubiger/Teilglubigerschaft * Vorausdarlehen * Treuhnder/Treuhandsverhltnis/Treuhandseigentum * Verbraucherdarlehen * Kredit