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Cybersquatting/Domain-Grabbing
(it.recht)
    

Cybersquatter belegen bekannte Domainnames an denen andere Rechte haben (z.B. ibm.com), um sie anschlieend an die entsprechenden Rechteinhaber zu "verkaufen".

Der BGH hat mit Urteil v. 2.2.2004 entschieden, dass die bloe Registrierung von Domains mit Gattungsbegriffen auf Vorrat (siehe Domaingrabbing) in der Regel kein unlauteres Verhalten ist, es gelte insoweit das Priorittsprinzip. Etwas anders knne aber gelten, "wenn mit der Registrierung des Domainnamens durch die Beklagte und deren weiteres geschftliches Gebaren die Bekanntheit einer Marke, wie sie bei dem Zeichen ?Welt? der Klgerin anzunehmen sei, in unlauterer Weise beeintrchtigt werde." (Pressemitteilung 146/04).

Das Landgericht München hatte am 14. Sept. 2000 (Az: W 5 KLs 70 Js 12730/99) einen Cybersquatter zu 22 Monaten auf Bewhrung verurteilt. Es sah durch die Registrierung von Markennamen und dem anschlieenden Verkauf unter anderem den Tatbestand von 143 MarkenG erfllt.

Das amerikanische Reprsentantenhaus hat 1999 den "Trademark Cyberpiracy Prevention Act" erlassen. Damit wird es in den USA einfacher gegen Cybersquatter vorzugehen. Auch die UDRP der Icann gibt Mglichkeiten zur bertragung oder Lschung besetzter Domainnames.

Auf diesen Artikel verweisen: Domaingrabbing * Revers Domain Hijacking