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Comitia (Curialcomitien, Centuriatscomitien, Tributscomitien)
(recht.geschichte.rom)
    

Als Comitien (Singular comitia) wurden im rmischen Recht die Volksversammlungen bezeichnet. Je nach Zusammensetzung und Befugnissen wurden verschiedene Comitien unterschieden:

Ursprnglich gab es die Comitia calatam und die Curialcomitia.

Die comitia calatam hatte berwiegend religise Aufgaben wie die Pristerweihe der Flamines und vor Einfhrung der Schriftsprache das Bezeugen von Testamenten.

Die Curialcomitien war die Versammlungen der Vertreter der Curien. Dabei wurde jede Kurie von einem Liktor vertreten. Ursprnglich hatten die Curialkomitien umfassende Befugnisse. Nach Einfhrung der Centuritas- und Tributscomitien besttigten sie aber zunehmend nur noch deren Entscheidungen.

Spter (nach manchen Qellen seit der servianischen Verfassung) kamen noch hinzu die Centuriatcomitien u. die Tributscomitien.

Die Centuriatscomitien waren die Versammlungen der Vertreter der Zenturien. Dabei gab es je nach Rang (Reiter, Fusoldaten (1. Klasse bis 5. Klasse), Handwerker, Musiker, Alle anderen) eine unterschiedliche Zahl von Zenturieren, so dass im Ergebnis der Einfluss der ranghheren grer war als der Einflu der rangniederen.

Die Centuriatscomitien whlten jhrlich die Konsuln, Praetoren und alle fnf Jahre,die Zensoren.

Die Tributscomitien waren die Versammlung der Vertreter der vier rmischen und 31 lndlichen Tribute. Sie whlten die kurulischen Aedile, dieQuaestoren und die Militrtribunen.

Auf diesen Artikel verweisen: viritim * Kurie/Tribus/Gentes * Prtor