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Chancengleicheit
(recht.oeffentlich.staat)
    

Mit Chancengleichheit wird der aus Art. 3 GG und Art. 33 Abs. 2 GG abgeleitete Grundsatz bezeichnet, dass alle Brger bei der Bewerbung um Teilhabe an der politischen Macht, ffentliche mter und Leistungen gleiche Chancen haben mssen. D.h. Auswahlverfahren mssen mssen sicherstellen, dass die Auswahlentscheidung allein auf sachlichen Grnden basiert.

Beispiel: Herr A, Frau B und Herr C bewerben sich um eine Befrderungsstelle. Wenn der verheiratete und katholische A den beiden anderen vorgezogen wird, weil er dem konservativen Weltbild des Behrdenleiters entspricht, ist dies kein sachliches Kriterium und das Auswahlverfahren verletzt den Grundsatz der Chancengleicheit.

Auf diesen Artikel verweisen: Passivbrger/Aktivbrger