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cash pool/Hin- Herzahlen iSv 19 Abs. 5 GmbHG
(recht.notar.kapitalgesellschaftsrecht)
    

Beispiel: Die Central AG und die K AG grnden die T-GmbH. Die T-GmbH unterhlt bei der X-Bank ein Konto dessen Saldo ber ein der Central AG als Obergesellschafterin gehrendes Konto nach jedem Geldflu ausgeglichen wird, so dass der Saldostand des Kontos der GmbH letztendlich immer Null ist (= Cash Pooling). Gleichzeitig fhrt die Central AG einen "Master Account" (auch Zentralkonto) auf dem fr die T-GmbH die Ein- und Auszahlungen gebucht werden. Ist der Master Account im Negativbereich ist darin ein Darlehen der Central AG an die T-GmbH zu sehen, liegt er im positiven Bereich, ist darin ein Darlehen der T-GmbH an die Central AG zu sehen.

Die Gesellschafter der T-GmbH zahlen Ihre Anteile auf dieses Konto bei der X-Bank, mit der Folge, dass der Betrag nach Geschftsschluss auf das Ausgleichskonto der Central AG transferiert wird und im Master Account der T-GmbH gutgeschrieben wird.

Ist das Zentralkonto zum Zeitpunkt der Kapitaleinlage durch die Obergesellschafterin negativ, handelt es sich um eine verdeckte Sacheinlage, da die Gesellschaft dann "nur" von einer Verbindlichkeit gegenber der Obergesellschafterin frei wird. Es kommt dann auf den Betrag an von dem die T-GmbH befreit wird.

Ist das Zentralkonto mindestens bei Null so handelt es sich um einen Fall des Hin- und Herzahlens, da die Obergesellschaft das Geld einzahlt und dieses sofort auf das ihr gehrige Ausgleichskonto weitergeleitet wird und die T-GmbH einen Darlehensrckzahlungsanspruch dafr erhlt. Dieses Hin- und Herzahlen muss den Anforderungen des 19 Abs. 5 GmbHG entsprechen.

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