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3 BORA Widerstreitende Interessen, Versagung der Berufsttigkeit
(gesetz.bora)
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(1) Der Rechtsanwalt darf nicht ttig werden, wenn er eine andere Partei in derselben Rechtssache im widerstreitenden Interesse bereits beraten oder vertreten hat oder mit dieser Rechtssache in sonstiger Weise im Sinne der 45, 46 Bundesrechtsanwaltsordnung beruflich befasst war. Der Rechtsanwalt darf in einem laufenden Mandat auch keine Vermgenswerte von dem Mandanten und/oder dem Anspruchsgegner zum Zweck der treuhnderischen Verwaltung oder Verwahrung fr beide Parteien entgegennehmen.

(2) Das Verbot des Abs. 1 gilt auch fr alle mit ihm in derselben Berufsausbungs- oder Brogemeinschaft gleich welcher Rechts- oder Organisationsform verbundenen Rechtsanwlte. Satz 1 gilt nicht, wenn sich im Einzelfall die betroffenen Mandanten in den widerstreitenden Mandaten nach umfassender Information mit der Vertretung ausdrcklich einverstanden erklrt haben und Belange der Rechtspflege nicht entgegenstehen. Information und Einverstndniserklrung sollen in Textform erfolgen.

(3) Die Abstze 1 und 2 gelten auch fr den Fall, dass der Rechtsanwalt von einer Berufsausbungs- oder Brogemeinschaft zu einer anderen Berufsausbungs- oder Brogemeinschaft wechselt.

(4) Wer erkennt, dass er entgegen den Abstzen 1 bis 3 ttig ist, hat unverzglich seinen Mandanten davon zu unterrichten und alle Mandate in derselben Rechtssache zu beenden.

(5) Die vorstehenden Regelungen lassen die Verpflichtung zur Verschwiegenheit unberhrt.

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