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bonitarisches/quiritisches Eigentum
(recht.geschichte.rom)
    

Von bonitarischem Eigentum sprach man im rmischen Recht bei Eigentum an einer res mancipi, das nicht durch eine mancipatio sondern nur durch eine einfache traditio erlangt wurde. Bonitarisches Eigentum war nur durch den Prtor geschtzt.

Mit quiritischem Eigentum wird im Gegensatz dazu, die im vollem Umfang vom Recht geschtzte Eigentmerstellung an einer res mancipi bezeichnet, die durch mancipatio erlangt wurde. Nur der quiritische Eigentmer konnte z.B. die rei vindicatio erheben.

Bonitarisches Eigentum wird durch Ersitzung zu quiritischem Eigentum.

Beispiel: J verkauft Q ein Pferd und bergibt es ihm. Es sind keine Zeugen anwesend. Das Pferd als res mancipi htte mit der frmlichen mancipation bertragen werden mssen, daher hat Q nur bonitarisches Eigentum erworben.

Auf diesen Artikel verweisen: traditio