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2370 BGB ffentlicher Glaube bei Todeserklrung
(gesetz.bgb.buch-5.abschnitt-8)
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(1) Hat eine Person, die fr tot erklrt oder deren Todeszeit nach den Vorschriften des Verschollenheitsgesetzes festgestellt ist, den Zeitpunkt berlebt, der als Zeitpunkt ihres Todes gilt, oder ist sie vor diesem Zeitpunkt gestorben, so gilt derjenige, welcher auf Grund der Todeserklrung oder der Feststellung der Todeszeit Erbe sein wrde, in Ansehung der in den 2366, 2367 bezeichneten Rechtsgeschfte zugunsten des Dritten auch ohne Erteilung eines Erbscheins als Erbe, es sei denn, dass der Dritte die Unrichtigkeit der Todeserklrung oder der Feststellung der Todeszeit kennt oder wei, dass sie aufgehoben worden sind.

(2) Ist ein Erbschein erteilt worden, so stehen demjenigen, der fr tot erklrt oder dessen Todeszeit nach den Vorschriften des Verschollenheitsgesetzes festgestellt ist, wenn er noch lebt, die in 2362 bestimmten Rechte zu. Die gleichen Rechte hat eine Person, deren Tod ohne Todeserklrung oder Feststellung der Todeszeit mit

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