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2356 BGB Nachweis der Richtigkeit der Angaben
(gesetz.bgb.buch-5.abschnitt-8)
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(1) Der Antragsteller hat die Richtigkeit der in Gemheit des 2354 Abs. 1 Nr. 1 und 2, Abs. 2 gemachten Angaben durch ffentliche Urkunden nachzuweisen und im Falle des 2355 die Urkunde vorzulegen, auf der sein Erbrecht beruht. Sind die Urkunden nicht oder nur mit unverhltnismigen Schwierigkeiten zu beschaffen, so gengt die Angabe anderer Beweismittel.

(2) Zum Nachweis, dass der Erblasser zur Zeit seines Todes im Gterstand der Zugewinngemeinschaft gelebt hat, und in Ansehung der brigen nach den 2354, 2355 erforderlichen Angaben hat der Antragsteller vor Gericht oder vor einem Notar an Eides statt zu versichern, dass ihm nichts bekannt sei, was der Richtigkeit seiner Angaben entgegensteht. Das Nachlassgericht kann die Versicherung erlassen, wenn es sie fr nicht erforderlich erachtet.

(3) Diese Vorschriften finden keine Anwendung, soweit die Tatsachen bei dem Nachlassgericht offenkundig sind.

Auf diesen Artikel verweisen: 2357 BGB Gemeinschaftlicher Erbschein * Erbscheinsantrag