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2339 BGB Grnde fr Erbunwrdigkeit
(gesetz.bgb.buch-5.abschnitt-6)
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(1) Erbunwrdig ist:

  1. wer den Erblasser vorstzlich und widerrechtlich gettet oder zu tten versucht oder in einen Zustand versetzt hat, infolge dessen der Erblasser bis zu seinem Tode unfhig war, eine Verfgung von Todes wegen zu errichten oder aufzuheben,
  2. wer den Erblasser vorstzlich und widerrechtlich verhindert hat, eine Verfgung von Todes wegen zu errichten oder aufzuheben,
  3. wer den Erblasser durch arglistige Tuschung oder widerrechtlich durch Drohung bestimmt hat, eine Verfgung von Todes wegen zu errichten oder aufzuheben,
  4. wer sich in Ansehung einer Verfgung des Erblassers von Todes wegen einer Straftat nach den 267, 271 bis 274 des Strafgesetzbuchs schuldig gemacht hat.

(2) Die Erbunwrdigkeit tritt in den Fllen des Absatzes 1 Nr. 3, 4 nicht ein, wenn vor dem Eintritt des Erbfalls die Verfgung, zu deren Errichtung der Erblasser bestimmt oder in Ansehung deren die Straftat begangen worden ist, unwirksam geworden ist, oder die Verfgung, zu deren Aufhebung er bestimmt worden ist, unwirksam geworden sein wrde.

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