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2338 BGB Pflichtteilsbeschrnkung
(gesetz.bgb.buch-5.abschnitt-5)
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(1) Hat sich ein Abkmmling in solchem Mae der Verschwendung ergeben oder ist er in solchem Mae berschuldet, dass sein spterer Erwerb erheblich gefhrdet wird, so kann der Erblasser das Pflichtteilsrecht des Abkmmlings durch die Anordnung beschrnken, dass nach dem Tode des Abkmmlings dessen gesetzliche Erben das ihm Hinterlassene oder den ihm gebhrenden Pflichtteil als Nacherben oder als Nachvermchtnisnehmer nach dem Verhltnis ihrer gesetzlichen Erbteile erhalten sollen. Der Erblasser kann auch fr die Lebenszeit des Abkmmlings die Verwaltung einem Testamentsvollstrecker bertragen; der Abkmmling hat in einem solchen Falle Anspruch auf den jhrlichen Reinertrag.

(2) Auf Anordnungen dieser Art findet die Vorschrift des 2336 Abs. 1 bis 3 entsprechende Anwendung. Die Anordnungen sind unwirksam, wenn zur Zeit des Erbfalls der Abkmmling sich dauernd von dem verschwenderischen Leben abgewendet hat oder die den Grund der Anordnung bildende berschuldung nicht mehr besteht.

Auf diesen Artikel verweisen: 2289 BGB Wirkung des Erbvertrags auf letztwillige Verfgungen; Anwendung von 2338