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2287 BGB Den Vertragserben beeintrchtigende Schenkungen
(gesetz.bgb.buch-5.abschnitt-4 und recht.notar)
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(1) Hat der Erblasser in der Absicht, den Vertragserben zu beeintrchtigen, eine Schenkung gemacht, so kann der Vertragserbe, nachdem ihm die Erbschaft angefallen ist, von dem Beschenkten die Herausgabe des Geschenks nach den Vorschriften ber die Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereicherung fordern.

(2) Die Verjhrungsfrist des Anspruchs beginnt mit dem Erbfall.


Hinweis: Abs. 1 erfordert (a) Schenkung (b) Beeintrchtigungsabsicht. Letztere ist dann ausgeschlossen, wenn bei dem Erblasser ein lebzeitiges Eigeninteresse an der Schenkung besteht, um sich z.B. Gegenleistungen wie z.B. Pflege durch einen anderen Angehrigen zu sichern.

2287 BGB gilt auch fr gem. Testament.

Auf diesen Artikel verweisen: Erbvertrag (lat. pactum successorium)