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2271 BGB Widerruf wechselbezglicher Verfgungen
(gesetz.bgb.buch-5.abschnitt-3.titel-8 und recht.notar.normen.bgb)
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(1) Der Widerruf einer Verfgung, die mit einer Verfgung des anderen Ehegatten in dem in 2270 bezeichneten Verhltnis steht, erfolgt bei Lebzeiten der Ehegatten nach der fr den Rcktritt von einem Erbvertrag geltenden Vorschrift des 2296. Durch eine neue Verfgung von Todes wegen kann ein Ehegatte bei Lebzeiten des anderen seine Verfgung nicht einseitig aufheben.

(2) Das Recht zum Widerruf erlischt mit dem Tode des anderen Ehegatten; der berlebende kann jedoch seine Verfgung aufheben, wenn er das ihm Zugewendete ausschlgt. Auch nach der Annahme der Zuwendung ist der berlebende zur Aufhebung nach Magabe des 2294 und des 2336 berechtigt.

(3) Ist ein pflichtteilsberechtigter Abkmmling der Ehegatten oder eines der Ehegatten bedacht, so findet die Vorschrift des 2289 Abs. 2 entsprechende Anwendung.

Auf diesen Artikel verweisen: gemeinschaftliches Testament * gemeinschaftliches Testament