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2270 BGB Wechselbezgliche Verfgungen
(gesetz.bgb.buch-5.abschnitt-3.titel-8 und recht.notar.normen.bgb)
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(1) Haben die Ehegatten in einem gemeinschaftlichen Testament Verfgungen getroffen, von denen anzunehmen ist, dass die Verfgung des einen nicht ohne die Verfgung des anderen getroffen sein wrde, so hat die Nichtigkeit oder der Widerruf der einen Verfgung die Unwirksamkeit der anderen zur Folge.

(2) Ein solches Verhltnis der Verfgungen zueinander ist im Zweifel anzunehmen, wenn sich die Ehegatten gegenseitig bedenken oder wenn dem einen Ehegatten von dem anderen eine Zuwendung gemacht und fr den Fall des berlebens des Bedachten eine Verfgung zugunsten einer Person getroffen wird, die mit dem anderen Ehegatten verwandt ist oder ihm sonst nahe steht.

(3) Auf andere Verfgungen als Erbeinsetzungen, Vermchtnisse oder Auflagen findet die Vorschrift des Absatzes 1 keine Anwendung.

Auf diesen Artikel verweisen: gemeinschaftliches Testament * Kumulationsverbot der Auslegungsregeln der 2270 Abs. 2, 2069 BGB * 2271 BGB Widerruf wechselbezglicher Verfgungen