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2247 BGB Eigenhndiges Testament
(gesetz.bgb.buch-5.abschnitt-3.titel-7)
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(1) Der Erblasser kann ein Testament durch eine eigenhndig geschriebene und unterschriebene Erklrung errichten.

(2) Der Erblasser soll in der Erklrung angeben, zu welcher Zeit (Tag, Monat und Jahr) und an welchem Orte er sie niedergeschrieben hat.

(3) Die Unterschrift soll den Vornamen und den Familiennamen des Erblassers enthalten. Unterschreibt der Erblasser in anderer Weise und reicht diese Unterzeichnung zur Feststellung der Urheberschaft des Erblassers und der Ernstlichkeit seiner Erklrung aus, so steht eine solche Unterzeichnung der Gltigkeit des Testaments nicht entgegen.

(4) Wer minderjhrig ist oder Geschriebenes nicht zu lesen vermag, kann ein Testament nicht nach obigen Vorschriften errichten.

(5) Enthlt ein nach Absatz 1 errichtetes Testament keine Angabe ber die Zeit der Errichtung und ergeben sich hieraus Zweifel ber seine Gltigkeit, so ist das Testament nur dann als gltig anzusehen, wenn sich die notwendigen Feststellungen ber die Zeit der Errichtung anderweit treffen lassen. Dasselbe gilt entsprechend fr ein Testament, das keine Angabe ber den Ort der Errichtung enthlt.

Auf diesen Artikel verweisen: Schenkung von Todes wegen * 2248 BGB Verwahrung des eigenhndigen Testaments * 2231 BGB Ordentliche Testamente