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2193 BGB Bestimmung des Begnstigten, Vollziehungsfrist
(gesetz.bgb.buch-5.abschnitt-3.titel-5)
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(1) Der Erblasser kann bei der Anordnung einer Auflage, deren Zweck er bestimmt hat, die Bestimmung der Person, an welche die Leistung erfolgen soll, dem Beschwerten oder einem Dritten berlassen.

(2) Steht die Bestimmung dem Beschwerten zu, so kann ihm, wenn er zur Vollziehung der Auflage rechtskrftig verurteilt ist, von dem Klger eine angemessene Frist zur Vollziehung bestimmt werden; nach dem Ablauf der Frist ist der Klger berechtigt, die Bestimmung zu treffen, wenn nicht die Vollziehung rechtzeitig erfolgt.

(3) Steht die Bestimmung einem Dritten zu, so erfolgt sie durch Erklrung gegenber dem Beschwerten. Kann der Dritte die Bestimmung nicht treffen, so geht das Bestimmungsrecht auf den Beschwerten ber. Die Vorschrift des 2151 Abs. 3 Satz 2 findet entsprechende Anwendung; zu den Beteiligten im Sinne dieser Vorschrift gehren der Beschwerte und diejenigen, welche die Vollziehung der Auflage zu verlangen berechtigt sind.

Auf diesen Artikel verweisen: 255 ZPO Fristbestimmung im Urteil