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1909 BGB Ergnzungspflegschaft
(gesetz.bgb.buch-4.abschnitt-3.titel-3)
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(1) Wer unter elterlicher Sorge oder unter Vormundschaft steht, erhlt fr Angelegenheiten, an deren Besorgung die Eltern oder der Vormund verhindert sind, einen Pfleger. Er erhlt insbesondere einen Pfleger zur Verwaltung des Vermgens, das er von Todes wegen erwirbt oder das ihm unter Lebenden unentgeltlich zugewendet wird, wenn der Erblasser durch letztwillige Verfgung, der Zuwendende bei der Zuwendung bestimmt hat, dass die Eltern oder der Vormund das Vermgen nicht verwalten sollen.

(2) Wird eine Pflegschaft erforderlich, so haben die Eltern oder der Vormund dies dem Familiengericht unverzglich anzuzeigen.

(3) Die Pflegschaft ist auch dann anzuordnen, wenn die Voraussetzungen fr die Anordnung einer Vormundschaft vorliegen, ein Vormund aber noch nicht bestellt ist.

Auf diesen Artikel verweisen: Ergnzungspfleger/Ergnzungspflegschaft * Vermgenssorge, Beschrnkung bei Schenkung/Erwerb von Todes wegen * Pflegschaft * 1917 BGB Ernennung des Ergnzungspflegers durch Erblasser und Dritte * 1638 BGB Beschrnkung der Vermgenssorge