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1901 BGB Umfang der Betreuung, Pflichten des Betreuers
(gesetz.bgb.buch-4.abschnitt-3.titel-2)
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(1) Die Betreuung umfasst alle Ttigkeiten, die erforderlich sind, um die Angelegenheiten des Betreuten nach Magabe der folgenden Vorschriften rechtlich zu besorgen.

(2) Der Betreuer hat die Angelegenheiten des Betreuten so zu besorgen, wie es dessen Wohl entspricht. Zum Wohl des Betreuten gehrt auch die Mglichkeit, im Rahmen seiner Fhigkeiten sein Leben nach seinen eigenen Wnschen und Vorstellungen zu gestalten.

(3) Der Betreuer hat Wnschen des Betreuten zu entsprechen, soweit dies dessen Wohl nicht zuwiderluft und dem Betreuer zuzumuten ist. Dies gilt auch fr Wnsche, die der Betreute vor der Bestellung des Betreuers geuert hat, es sei denn, dass er an diesen Wnschen erkennbar nicht festhalten will. Ehe der Betreuer wichtige Angelegenheiten erledigt, bespricht er sie mit dem Betreuten, sofern dies dessen Wohl nicht zuwiderluft.

(4) Innerhalb seines Aufgabenkreises hat der Betreuer dazu beizutragen, dass Mglichkeiten genutzt werden, die Krankheit oder Behinderung des Betreuten zu beseitigen, zu bessern, ihre Verschlimmerung zu verhten oder ihre Folgen zu mildern. Wird die Betreuung berufsmig gefhrt, hat der Betreuer in geeigneten Fllen auf Anordnung des Gerichts zu Beginn der Betreuung einen Betreuungsplan zu erstellen. In dem Betreuungsplan sind die Ziele der Betreuung und die zu ihrer Erreichung zu ergreifenden Manahmen darzustellen.

(5) Werden dem Betreuer Umstnde bekannt, die eine Aufhebung der Betreuung ermglichen, so hat er dies dem Betreuungsgericht mitzuteilen. Gleiches gilt fr Umstnde, die eine Einschrnkung des Aufgabenkreises ermglichen oder dessen Erweiterung, die Bestellung eines weiteren Betreuers oder die Anordnung eines Einwilligungsvorbehalts ( 1903) erfordern.

Auf diesen Artikel verweisen: 1903 BGB Einwilligungsvorbehalt