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1896 BGB Voraussetzungen [Betreuung]
(gesetz.bgb.buch-4.abschnitt-3.titel-2)
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(1) Kann ein Volljhriger auf Grund einer psychischen Krankheit oder einer krperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen, so bestellt das Vormundschaftsgericht auf seinen Antrag oder von Amts wegen fr ihn einen Betreuer. Den Antrag kann auch ein Geschftsunfhiger stellen. Soweit der Volljhrige auf Grund einer krperlichen Behinderung seine Angelegenheiten nicht besorgen kann, darf der Betreuer nur auf Antrag des Volljhrigen bestellt werden, es sei denn, dass dieser seinen Willen nicht kundtun kann.

(1a) Gegen den freien Willen des Volljhrigen darf ein Betreuer nicht bestellt werden.

(2) Ein Betreuer darf nur fr Aufgabenkreise bestellt werden, in denen die Betreuung erforderlich ist. Die Betreuung ist nicht erforderlich, soweit die Angelegenheiten des Volljhrigen durch einen Bevollmchtigten, der nicht zu den in 1897 Abs. 3 bezeichneten Personen gehrt, oder durch andere Hilfen, bei denen kein gesetzlicher Vertreter bestellt wird, ebenso gut wie durch einen Betreuer besorgt werden knnen.

(3) Als Aufgabenkreis kann auch die Geltendmachung von Rechten des Betreuten gegenber seinem Bevollmchtigten bestimmt werden.

(4) Die Entscheidung ber den Fernmeldeverkehr des Betreuten und ber die Entgegennahme, das ffnen und das Anhalten seiner Post werden vom Aufgabenkreis des Betreuers nur dann erfasst, wenn das Gericht dies ausdrcklich angeordnet hat.

Auf diesen Artikel verweisen: Betreuung * 39 BNotO [Vertreterbestellung]