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1772 BGB Annahme mit den Wirkungen der Minderjhrigenannahme
(gesetz.bgb.buch-4.abschnitt-2.titel-7.untertitel-2)
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(1) Das Familiengericht kann beim Ausspruch der Annahme eines Volljhrigen auf Antrag des Annehmenden und des Anzunehmenden bestimmen, dass sich die Wirkungen der Annahme nach den Vorschriften ber die Annahme eines Minderjhrigen oder eines verwandten Minderjhrigen richten ( 1754 bis 1756), wenn

  1. ein minderjhriger Bruder oder eine minderjhrige Schwester des Anzunehmenden von dem Annehmenden als Kind angenommen worden ist oder gleichzeitig angenommen wird oder
  2. der Anzunehmende bereits als Minderjhriger in die Familie des Annehmenden aufgenommen worden ist oder
  3. der Annehmende das Kind seines Ehegatten annimmt oder
  4. der Anzunehmende in dem Zeitpunkt, in dem der Antrag auf Annahme bei dem Familiengericht eingereicht wird, noch nicht volljhrig ist.
Eine solche Bestimmung darf nicht getroffen werden, wenn ihr berwiegende Interessen der Eltern des Anzunehmenden entgegenstehen.

(2) Das Annahmeverhltnis kann in den Fllen des Absatzes 1 nur in sinngemer Anwendung der Vorschrift des 1760 Abs. 1 bis 5 aufgehoben werden. An die Stelle der Einwilligung des Kindes tritt der Antrag des Anzunehmenden.

Auf diesen Artikel verweisen: Adoption, Unterschied Minderjhrigen-/Volljhrigenadoption * 9 LPartG Regelungen in Bezug auf Kinder eines Lebenspartners