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1747 BGB Einwilligung der Eltern des Kindes
(gesetz.bgb.buch-4.abschnitt-2.titel-7.untertitel-1)
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(1) Zur Annahme eines Kindes ist die Einwilligung der Eltern erforderlich. Sofern kein anderer Mann nach 1592 als Vater anzusehen ist, gilt im Sinne des Satzes 1 und des 1748 Abs. 4 als Vater, wer die Voraussetzung des 1600d Abs. 2 Satz 1 glaubhaft macht.

(2) Die Einwilligung kann erst erteilt werden, wenn das Kind acht Wochen alt ist. Sie ist auch dann wirksam, wenn der Einwilligende die schon feststehenden Annehmenden nicht kennt.

(3) Steht nicht miteinander verheirateten Eltern die elterliche Sorge nicht gemeinsam zu, so

  1. kann die Einwilligung des Vaters bereits vor der Geburt erteilt werden;
  2. kann der Vater durch ffentlich beurkundete Erklrung darauf verzichten, die bertragung der Sorge nach 1626a Absatz 2 und 1671 Absatz 2 zu beantragen; 1750 gilt sinngem mit Ausnahme von Absatz 1 Satz 2 und Absatz 4 Satz 1;
  3. darf, wenn der Vater die bertragung der Sorge nach 1626a Absatz 2 oder 1671 Absatz 2 beantragt hat, eine Annahme erst ausgesprochen werden, nachdem ber den Antrag des Vaters entschieden worden ist.

(4) Die Einwilligung eines Elternteils ist nicht erforderlich, wenn er zur Abgabe einer Erklrung dauernd auerstande oder sein Aufenthalt dauernd unbekannt ist. Der Aufenthalt der Mutter eines gem 25 Absatz 1 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes vertraulich geborenen Kindes gilt als dauernd unbekannt, bis sie gegenber dem Familiengericht die fr den Geburtseintrag ihres Kindes erforderlichen Angaben macht.

Auf diesen Artikel verweisen: 1768 BGB Antrag * 1762 BGB Antragsberechtigung; Antragsfrist, Form * 1746 BGB Einwilligung des Kindes * 1750 BGB Einwilligungserklrung * 197 BGB Beschluss ber die Annahme als Kind