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1746 BGB Einwilligung des Kindes
(gesetz.bgb.buch-4.abschnitt-2.titel-7.untertitel-1)
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(1) Zur Annahme ist die Einwilligung des Kindes erforderlich. Fr ein Kind, das geschftsunfhig oder noch nicht 14 Jahre alt ist, kann nur sein gesetzlicher Vertreter die Einwilligung erteilen. Im brigen kann das Kind die Einwilligung nur selbst erteilen; es bedarf hierzu der Zustimmung seines gesetzlichen Vertreters. Die Einwilligung bedarf bei unterschiedlicher Staatsangehrigkeit des Annehmenden und des Kindes der Genehmigung des Familiengerichts; dies gilt nicht, wenn die Annahme deutschem Recht unterliegt.

(2) Hat das Kind das 14. Lebensjahr vollendet und ist es nicht geschftsunfhig, so kann es die Einwilligung bis zum Wirksamwerden des Ausspruchs der Annahme gegenber dem Familiengericht widerrufen. Der Widerruf bedarf der ffentlichen Beurkundung. Eine Zustimmung des gesetzlichen Vertreters ist nicht erforderlich.

(3) Verweigert der Vormund oder Pfleger die Einwilligung oder Zustimmung ohne triftigen Grund, so kann das Familiengericht sie ersetzen; einer Erklrung nach Absatz 1 durch die Eltern bedarf es nicht, soweit diese nach den 1747, 1750 unwiderruflich in die Annahme eingewilligt haben oder ihre Einwilligung nach 1748 durch das Familiengericht ersetzt worden ist.

Auf diesen Artikel verweisen: 1768 BGB Antrag * 1750 BGB Einwilligungserklrung