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1688 BGB Entscheidungsbefugnisse der Pflegeperson
(gesetz.bgb.buch-4.abschnitt-2.titel-5)
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(1) Lebt ein Kind fr lngere Zeit in Familienpflege, so ist die Pflegeperson berechtigt, in Angelegenheiten des tglichen Lebens zu entscheiden sowie den Inhaber der elterlichen Sorge in solchen Angelegenheiten zu vertreten. Sie ist befugt, den Arbeitsverdienst des Kindes zu verwalten sowie Unterhalts-, Versicherungs-, Versorgungs- und sonstige Sozialleistungen fr das Kind geltend zu machen und zu verwalten. 1629 Abs. 1 Satz 4 gilt entsprechend.

(2) Der Pflegeperson steht eine Person gleich, die im Rahmen der Hilfe nach den 34, 35 und 35a Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 und 4 des Achten Buches Sozialgesetzbuch die Erziehung und Betreuung eines Kindes bernommen hat.

(3) Die Abstze 1 und 2 gelten nicht, wenn der Inhaber der elterlichen Sorge etwas anderes erklrt. Das Familiengericht kann die Befugnisse nach den Abstzen 1 und 2 einschrnken oder ausschlieen, wenn dies zum Wohl des Kindes erforderlich ist.

(4) Fr eine Person, bei der sich das Kind auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung nach 1632 Abs. 4 oder 1682 aufhlt, gelten die Abstze 1 und 3 mit der Magabe, dass die genannten Befugnisse nur das Familiengericht einschrnken oder ausschlieen kann.

Auf diesen Artikel verweisen: 1751 BGB Wirkung der elterlichen Einwilligung, Verpflichtung zum Unterhalt