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1687 BGB Ausbung der gemeinsamen Sorge bei Getrenntleben
(gesetz.bgb.buch-4.abschnitt-2.titel-5)
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(1) Leben Eltern, denen die elterliche Sorge gemeinsam zusteht, nicht nur vorbergehend getrennt, so ist bei Entscheidungen in Angelegenheiten, deren Regelung fr das Kind von erheblicher Bedeutung ist, ihr gegenseitiges Einvernehmen erforderlich. Der Elternteil, bei dem sich das Kind mit Einwilligung des anderen Elternteils oder auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung gewhnlich aufhlt, hat die Befugnis zur alleinigen Entscheidung in Angelegenheiten des tglichen Lebens. Entscheidungen in Angelegenheiten des tglichen Lebens sind in der Regel solche, die hufig vorkommen und die keine schwer abzundernden Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben. Solange sich das Kind mit Einwilligung dieses Elternteils oder auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung bei dem anderen Elternteil aufhlt, hat dieser die Befugnis zur alleinigen Entscheidung in Angelegenheiten der tatschlichen Betreuung. 1629 Abs. 1 Satz 4 und 1684 Abs. 2 Satz 1 gelten entsprechend.

(2) Das Familiengericht kann die Befugnisse nach Absatz 1 Satz 2 und 4 einschrnken oder ausschlieen, wenn dies zum Wohl des Kindes erforderlich ist.

Auf diesen Artikel verweisen: elterliche Sorge