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1626a Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern; Sorgeerklrungen
(gesetz.bgb.buch-4.titel-2.abschnitt-5)
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(1) Sind die Eltern bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet, so steht ihnen die elterliche Sorge gemeinsam zu,

  1. wenn sie erklren, dass sie die Sorge gemeinsam bernehmen wollen (Sorgeerklrungen),
  2. wenn sie einander heiraten oder
  3. soweit ihnen das Familiengericht die elterliche Sorge gemeinsam bertrgt.

(2) Das Familiengericht bertrgt gem Absatz 1 Nummer 3 auf Antrag eines Elternteils die elterliche Sorge oder einen Teil der elterlichen Sorge beiden Eltern gemeinsam, wenn die bertragung dem Kindeswohl nicht widerspricht. Trgt der andere Elternteil keine Grnde vor, die der bertragung der gemeinsamen elterlichen Sorge entgegenstehen knnen, und sind solche Grnde auch sonst nicht ersichtlich, wird vermutet, dass die gemeinsame elterliche Sorge dem Kindeswohl nicht widerspricht.

(3) Im brigen hat die Mutter die elterliche Sorge.

Auf diesen Artikel verweisen: 1747 BGB Einwilligung der Eltern des Kindes * 1626b BGB Besondere Wirksamkeitsvoraussetzungen der Sorgeerklrung * 1696 BGB Abnderung gerichtlicher Entscheidungen und gerichtlich gebilligter Vergleiche * elterliche Sorge, nichtehelicher Vater * elterliche Sorge