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1612a Mindestunterhalt minderjhriger Kinder
(gesetz.bgb.buch-4.abschnitt-2.titel-3.untertitel-1)
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(1) Ein minderjhriges Kind kann von einem Elternteil, mit dem es nicht in einem Haushalt lebt, den Unterhalt als Prozentsatz des jeweiligen Mindestunterhalts verlangen. Der Mindestunterhalt richtet sich nach dem doppelten Freibetrag fr das schliche Existenzminimum eines Kindes (Kinderfreibetrag) nach 32 Abs. 6 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes. Er betrgt monatlich entsprechend dem Alter des Kindes

  1. fr die Zeit bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahrs (erste Altersstufe) 87 Prozent,
  2. fr die Zeit vom siebten bis zur Vollendung des zwlften Lebensjahrs (zweite Altersstufe) 100 Prozent und
  3. fr die Zeit vom 13. Lebensjahr an (dritte Altersstufe) 117 Prozent eines Zwlftels des doppelten Kinderfreibetrags.

(2) Der Prozentsatz ist auf eine Dezimalstelle zu begrenzen; jede weitere sich ergebende Dezimalstelle wird nicht bercksichtigt. Der sich bei der Berechnung des Unterhalts ergebende Betrag ist auf volle Euro aufzurunden.

(3) Der Unterhalt einer hheren Altersstufe ist ab dem Beginn des Monats magebend, in dem das Kind das betreffende Lebensjahr vollendet.

(4) u. (5) (weggefallen)

Auf diesen Artikel verweisen: 237 FamFG Unterhalt bei Feststellung der Vaterschaft * Kindesunterhalt, Minderjhrige * Mindestunterhalt/Mindestbedarf * 2 UVG Umfang der Unterhaltsleistung * Titulierungsanspruch, Unterhalt