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1611 BGB Beschrnkung oder Wegfall der Verpflichtung
(gesetz.bgb.buch-4.abschnitt-2.titel-3.untertitel-1)
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(1) Ist der Unterhaltsberechtigte durch sein sittliches Verschulden bedrftig geworden, hat er seine eigene Unterhaltspflicht gegenber dem Unterhaltspflichtigen grblich vernachlssigt oder sich vorstzlich einer schweren Verfehlung gegen den Unterhaltspflichtigen oder einen nahen Angehrigen des Unterhaltspflichtigen schuldig gemacht, so braucht der Verpflichtete nur einen Beitrag zum Unterhalt in der Hhe zu leisten, die der Billigkeit entspricht. Die Verpflichtung fllt ganz weg, wenn die Inanspruchnahme des Verpflichteten grob unbillig wre.

(2) Die Vorschriften des Absatzes 1 sind auf die Unterhaltspflicht von Eltern gegenber ihren minderjhrigen unverheirateten Kindern nicht anzuwenden.

(3) Der Bedrftige kann wegen einer nach diesen Vorschriften eintretenden Beschrnkung seines Anspruchs nicht andere Unterhaltspflichtige in Anspruch nehmen.

Auf diesen Artikel verweisen: Elternunterhalt, Verwirkung/Krzung * Unterhaltsbegrenzung/Unterhaltsherabsetzung * Elternunterhalt/Aszendentenunterhalt * Erwerbsobliegenheit Minderjhrige