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1600d BGB Gerichtliche Feststellung der Vaterschaft
(gesetz.buch-4.abschnitt-2.titel-2)
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(1) Besteht keine Vaterschaft nach 1592 Nr. 1 und 2, 1593, so ist die Vaterschaft gerichtlich festzustellen.

(2) Im Verfahren auf gerichtliche Feststellung der Vaterschaft wird als Vater vermutet, wer der Mutter whrend der Empfngniszeit beigewohnt hat. Die Vermutung gilt nicht, wenn schwerwiegende Zweifel an der Vaterschaft bestehen.

(3) Als Empfngniszeit gilt die Zeit von dem 300. bis zu dem 181. Tage vor der Geburt des Kindes, mit Einschluss sowohl des 300. als auch des 181. Tages. Steht fest, dass das Kind auerhalb des Zeitraums des Satzes 1 empfangen worden ist, so gilt dieser abweichende Zeitraum als Empfngniszeit.

(4) Die Rechtswirkungen der Vaterschaft knnen, soweit sich nicht aus dem Gesetz anderes ergibt, erst vom Zeitpunkt ihrer Feststellung an geltend gemacht werden.

Auf diesen Artikel verweisen: 1592 BGB Vaterschaft * 1747 BGB Einwilligung der Eltern des Kindes * Vaterschaft * Vaterschaft