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1579 BGB Beschrnkung oder Versagung des Unterhalts wegen grober Unbilligkeit
(gesetz.bgb.buch-4.abschnitt-1.titel-7.untertitel-2.kapitel-2)
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Ein Unterhaltsanspruch ist zu versagen, herabzusetzen oder zeitlich zu begrenzen, soweit die Inanspruchnahme des Verpflichteten auch unter Wahrung der Belange eines dem Berechtigten zur Pflege oder Erziehung anvertrauten gemeinschaftlichen Kindes grob unbillig wre, weil

  1. die Ehe von kurzer Dauer war; dabei ist die Zeit zu bercksichtigen, in welcher der Berechtigte wegen der Pflege oder Erziehung eines gemeinschaftlichen Kindes nach 1570 Unterhalt verlangen kann,
  2. der Berechtigte in einer verfestigten Lebensgemeinschaft lebt,
  3. der Berechtigte sich eines Verbrechens oder eines schweren vorstzlichen Vergehens gegen den Verpflichteten oder einen nahen Angehrigen des Verpflichteten schuldig gemacht hat,
  4. der Berechtigte seine Bedrftigkeit mutwillig herbeigefhrt hat,
  5. der Berechtigte sich ber schwerwiegende Vermgensinteressen des Verpflichteten mutwillig hinweggesetzt hat,
  6. der Berechtigte vor der Trennung lngere Zeit hindurch seine Pflicht, zum Familienunterhalt beizutragen, grblich verletzt hat,
  7. dem Berechtigten ein offensichtlich schwerwiegendes, eindeutig bei ihm liegendes Fehlverhalten gegen den Verpflichteten zur Last fllt oder
  8. ein anderer Grund vorliegt, der ebenso schwer wiegt wie die in den Nummern 1 bis 7 aufgefhrten Grnde.

Auf diesen Artikel verweisen: Ehebruch * 11 BEEG Unterhaltspflichten * Ehe von kurzer Dauer iSv 1579 BGB * Ausbrechen aus intakter Ehe