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1577 Bedrftigkeit
(gesetz.bgb.buch-4.abschnitt-1.titel-7.untertitel-2.kapitel-2)
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(1) Der geschiedene Ehegatte kann den Unterhalt nach den 1570 bis 1573, 1575 und 1576 nicht verlangen, solange und soweit er sich aus seinen Einknften und seinem Vermgen selbst unterhalten kann.

(2) Einknfte sind nicht anzurechnen, soweit der Verpflichtete nicht den vollen Unterhalt ( 1578 und 1578b) leistet. Einknfte, die den vollen Unterhalt bersteigen, sind insoweit anzurechnen, als dies unter Bercksichtigung der beiderseitigen wirtschaftlichen Verhltnisse der Billigkeit entspricht.

(3) Den Stamm des Vermgens braucht der Berechtigte nicht zu verwerten, soweit die Verwertung unwirtschaftlich oder unter Bercksichtigung der beiderseitigen wirtschaftlichen Verhltnisse unbillig wre.

(4) War zum Zeitpunkt der Ehescheidung zu erwarten, dass der Unterhalt des Berechtigten aus seinem Vermgen nachhaltig gesichert sein wrde, fllt das Vermgen aber spter weg, so besteht kein Anspruch auf Unterhalt. Dies gilt nicht, wenn im Zeitpunkt des Vermgenswegfalls von dem Ehegatten wegen der Pflege oder Erziehung eines gemeinschaftlichen Kindes eine Erwerbsttigkeit nicht erwartet werden kann.

Auf diesen Artikel verweisen: berobligationsmiges Einkommen, Unterhalt