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1575 BGB Ausbildung, Fortbildung oder Umschulung
(gesetz.bgb.buch-4.abschnitt-1.titel-7)
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(1) Ein geschiedener Ehegatte, der in Erwartung der Ehe oder whrend der Ehe eine Schul- oder Berufsausbildung nicht aufgenommen oder abgebrochen hat, kann von dem anderen Ehegatten Unterhalt verlangen, wenn er diese oder eine entsprechende Ausbildung sobald wie mglich aufnimmt, um eine angemessene Erwerbsttigkeit, die den Unterhalt nachhaltig sichert, zu erlangen und der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung zu erwarten ist. Der Anspruch besteht lngstens fr die Zeit, in der eine solche Ausbildung im Allgemeinen abgeschlossen wird; dabei sind ehebedingte Verzgerungen der Ausbildung zu bercksichtigen.

(2) Entsprechendes gilt, wenn sich der geschiedene Ehegatte fortbilden oder umschulen lsst, um Nachteile auszugleichen, die durch die Ehe eingetreten sind.

(3) Verlangt der geschiedene Ehegatte nach Beendigung der Ausbildung, Fortbildung oder Umschulung Unterhalt nach 1573, so bleibt bei der Bestimmung der ihm angemessenen Erwerbsttigkeit ( 1574 Abs. 2) der erreichte hhere Ausbildungsstand auer Betracht.

Auf diesen Artikel verweisen: Ausbildungsunterhalt, Gatte * 1573 BGB Unterhalt wegen Erwerbslosigkeit und Aufstockungsunterhalt * Ehegattenunterhalt, nachehelich * Aufstockungsunterhalt