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1390 BGB Ansprche des Ausgleichsberechtigten gegen Dritte
(gesetz.bgb.buch-4.abschnitt-1.titel-6.untertitel-1)
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(1) Der ausgleichsberechtigte Ehegatte kann von einem Dritten Ersatz des Wertes einer unentgeltlichen Zuwendung des ausgleichspflichtigen Ehegatten an den Dritten verlangen, wenn

  1. der ausgleichspflichtige Ehegatte die unentgeltliche Zuwendung an den Dritten in der Absicht gemacht hat, den ausgleichsberechtigten Ehegatten zu benachteiligen und
  2. die Hhe der Ausgleichsforderung den Wert des nach Abzug der Verbindlichkeiten bei Beendigung des Gterstands vorhandenen Vermgens des ausgleichspflichtigen Ehegatten bersteigt.
Der Ersatz des Wertes des Erlangten erfolgt nach den Vorschriften ber die Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereicherung. Der Dritte kann die Zahlung durch Herausgabe des Erlangten abwenden. Der ausgleichspflichtige Ehegatte und der Dritte haften als Gesamtschuldner.

(2) Das Gleiche gilt fr andere Rechtshandlungen, wenn die Absicht, den Ehegatten zu benachteiligen, dem Dritten bekannt war.

(3) Die Verjhrungsfrist des Anspruchs beginnt mit der Beendigung des Gterstands. Endet der Gterstand durch den Tod eines Ehegatten, so wird die Verjhrung nicht dadurch gehemmt, dass der Anspruch erst geltend gemacht werden kann, wenn der Ehegatte die Erbschaft oder ein Vermchtnis ausgeschlagen hat.

Auf diesen Artikel verweisen: 1371 BGB Zugewinnausgleich im Todesfall * 6 LPartG Gterstand