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1314 BGB Aufhebungsgrnde
(gesetz.bgb.buch-4.abschnitt-1.titel-3)
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(1) Eine Ehe kann aufgehoben werden, wenn sie entgegen den Vorschriften der 1303, 1304, 1306, 1307, 1311 geschlossen worden ist.

(2) Eine Ehe kann ferner aufgehoben werden, wenn

  1. ein Ehegatte sich bei der Eheschlieung im Zustand der Bewusstlosigkeit oder vorbergehender Strung der Geistesttigkeit befand;
  2. ein Ehegatte bei der Eheschlieung nicht gewusst hat, dass es sich um eine Eheschlieung handelt;
  3. ein Ehegatte zur Eingehung der Ehe durch arglistige Tuschung ber solche Umstnde bestimmt worden ist, die ihn bei Kenntnis der Sachlage und bei richtiger Wrdigung des Wesens der Ehe von der Eingehung der Ehe abgehalten htten; dies gilt nicht, wenn die Tuschung Vermgensverhltnisse betrifft oder von einem Dritten ohne Wissen des anderen Ehegatten verbt worden ist;
  4. ein Ehegatte zur Eingehung der Ehe widerrechtlich durch Drohung bestimmt worden ist;
  5. beide Ehegatten sich bei der Eheschlieung darber einig waren, dass sie keine Verpflichtung gem 1353 Abs. 1 begrnden wollen.

Auf diesen Artikel verweisen: Scheinehe * 1310 BGB Zustndigkeit des Standesbeamten, Heilung fehlerhafter Ehen