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905 BGB Begrenzung des Eigentums
(gesetz.bgb.buch-3.abschnitt-3.titel-1)
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Das Recht des Eigentmers eines Grundstcks erstreckt sich auf den Raum ber der Oberflche und auf den Erdkrper unter der Oberflche. Der Eigentmer kann jedoch Einwirkungen nicht verbieten, die in solcher Hhe oder Tiefe vorgenommen werden, dass er an der Ausschlieung kein Interesse hat.


OLG Dsseldorf v. 26.2.2007Az. 9 W 105/06U:

"(...)Die Antragstellerin wird nicht durch verbotene Eigenmacht der Antragsgegnerin gem 858 Abs. 1, 862 BGB in ihren Besitz gestrt. Das Eindringen der beiden Schwenkarme in den Luftraum des Grundstcks der Antragstellerin stellt sich aufgrund der Besonderheiten des Streitfalles nicht als verbotene Eigenmacht im Sinne des 858 BGB dar. Wie aus 905 Satz 1 BGB folgt, untersteht auch der ber einem Grundstck befindliche Luftraum der Herrschaftsgewalt des Besitzers. Ebenso wie der Eigentmer kann jedoch auch der Besitzer solche Einwirkungen nicht verbieten, die in solcher Hhe oder Tiefe vorgenommen werden, dass er an der Ausschlieung kein Interesse hat ( 905 Satz 2 BGB).(...)

Bei der Frage, ob eine nicht zu duldende Besitzbeeintrchtigung vorliegt, kommt es im Hinblick auf 905 Satz 2 BGB auf die konkreten Verhltnisse an (BGH MDR 1981, 567), weil bei einem Abstellen auf die abstrakte Mglichkeit einer Interessenbeeintrchtigung das Ausschlieungsinteresse des Besitzers fast uferlos wre (vgl. Staudinger/ Roth, BGB Neubearb. 2002, 905 Rdnr. 10). Bei der Abwgung, ob eine Besitzbeeintrchtigung vorliegt, spielen daher auch Gesichtspunkte der allgemeinen Verkehrsanschauung sowie der ortsblichen Verhltnisse eine Rolle (vgl. RGZ 97, 25, 27).(...)"

Auf diesen Artikel verweisen: Grundeigentum