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892 BGB ffentlicher Glaube des Grundbuchs
(gesetz.bgb.buch-3.abschnitt-2 und recht.notar.grundstuecksrecht.)
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(1) Zugunsten desjenigen, welcher ein Recht an einem Grundstck oder ein Recht an einem solchen Recht durch Rechtsgeschft erwirbt, gilt der Inhalt des Grundbuchs als richtig, es sei denn, dass ein Widerspruch gegen die Richtigkeit eingetragen oder die Unrichtigkeit dem Erwerber bekannt ist. Ist der Berechtigte in der Verfgung ber ein im Grundbuch eingetragenes Recht zugunsten einer bestimmten Person beschrnkt, so ist die Beschrnkung dem Erwerber gegenber nur wirksam, wenn sie aus dem Grundbuch ersichtlich oder dem Erwerber bekannt ist.

(2) Ist zu dem Erwerb des Rechts die Eintragung erforderlich, so ist fr die Kenntnis des Erwerbers die Zeit der Stellung des Antrags auf Eintragung oder, wenn die nach 873 erforderliche Einigung erst spter zustande kommt, die Zeit der Einigung magebend.


Beispiel: Auf Blatt 1200 des Grundbuches von Neustadt sind 15 Grundstcke verzeichnet. Als Eigentmer ist der A eingetragen. Die laufenden Nr.1 bis 14 werden von A an B verkauft und umgeschrieben. Als an C weiterverkauft wird versehentlich auch das Grundstck mit der laufenden Nr. 15 umgeschrieben.

A hat hier einen Anspruch auf Grundbuchberichtigung. eine Rckauflassung kommt nicht in Betracht, da C nicht Eigentmer geworden ist. Ein gutglubiger Erwerb scheidet aus, da C lfd. Nr. 15 nicht vom eingetragenen Eigentmer A erworben hat. Es fehlt auch an den Voraussetzungen fr die Umschreibung, da Auflassung und Eintragungsantrag sich nicht auf lfd. Nr. 15 erstreckten.

Auf diesen Artikel verweisen: 899a BGB Magaben fr die Gesellschaft brgerlichen Rechts * Immobilienrecht, bersicht * 894 BGB Berichtigung des Grundbuchs * Niebrauch * 81 InsO Verfgungen des Schuldners * 2211 BGB Verfgungsbeschrnkung des Erben