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873 BGB Erwerb durch Einigung und Eintragung
(gesetz.bgb.buch-3.abschnitt-2 und recht.notar.grundstuecksrecht)
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(1) Zur bertragung des Eigentums an einem Grundstck, zur Belastung eines Grundstcks mit einem Recht sowie zur bertragung oder Belastung eines solchen Rechts ist die Einigung des Berechtigten und des anderen Teils ber den Eintritt der Rechtsnderung und die Eintragung der Rechtsnderung in das Grundbuch erforderlich, soweit nicht das Gesetz ein anderes vorschreibt.

(2) Vor der Eintragung sind die Beteiligten an die Einigung nur gebunden, wenn die Erklrungen notariell beurkundet oder vor dem Grundbuchamt abgegeben oder bei diesem eingereicht sind oder wenn der Berechtigte dem anderen Teil eine den Vorschriften der Grundbuchordnung entsprechende Eintragungsbewilligung ausgehndigt hat.


Hinweis: Die Bindung der Beteiligten an die Einigung gem 873 Abs. 2 BGB verhindert nicht, dass eine nachtrglich eintretende Verfgungsbeschrnkung (z.B. durch Erffnung des Insolvenzverfahrens) zur Unwirksamkeit der Erklrung fhrt - in diesem Fall ist dann auf 878 BGB zurck zu greifen.

Auf diesen Artikel verweisen: Grundbuch * Hypothek * 879 BGB Rangverhltnis mehrerer Rechte * Niebrauch * formeles Konsensprinzip, Grundbuch * 878 BGB Nachtrgliche Verfgungsbeschrnkungen * 1116 BGB Brief- und Buchhypothek * 892 BGB ffentlicher Glaube des Grundbuchs * 877 BGB Rechtsnderungen * 1018 BGB Gesetzlicher Inhalt der Grunddienstbarkeit * 925 BGB Auflassung