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816 BGB Verfgung eines Nichtberechtigten
(gesetz.bgb.buch-2.abschnitt-8.titel-26)
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(1) Trifft ein Nichtberechtigter ber einen Gegenstand eine Verfgung, die dem Berechtigten gegenber wirksam ist, so ist er dem Berechtigten zur Herausgabe des durch die Verfgung Erlangten verpflichtet. Erfolgt die Verfgung unentgeltlich, so trifft die gleiche Verpflichtung denjenigen, welcher auf Grund der Verfgung unmittelbar einen rechtlichen Vorteil erlangt.

(2) Wird an einen Nichtberechtigten eine Leistung bewirkt, die dem Berechtigten gegenber wirksam ist, so ist der Nichtberechtigte dem Berechtigten zur Herausgabe des Geleisteten verpflichtet.

I 2: A ist Besitzer eines Kfz das B gehrt. A "schenkt" das Kfz C, der glaubt dass A Eigentmer ist. C erwirbt nach 932 BGB das Eigentum an dem Kfz. D.h. grundstzlich sind Schenkung und Eigentumsbertragung wirksam. 816 I 2 BGB durchbricht aber diese Wiksamkeit, aufgrund der Nichtberechtigung des A.

Auf diesen Artikel verweisen: Rechtsfortwirkungsanspruch * Rechtsfortwirkungsanspruch * Eingriffskondiktion * Eigentumsschutz * Vindikation/Vindikationslage