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495 BGB Widerrufsrecht [bei Darlehensvertrag]
(gesetz.bgb.buch-2.abschnitt-8.titel-3.untertitel-1.kapitel-2)
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(1) Dem Darlehensnehmer steht bei einem Verbraucherdarlehensvertrag ein Widerrufsrecht nach 355 zu.

(2) Die 355 bis 359a gelten mit der Magabe, dass
  1. an die Stelle der Widerrufsbelehrung die Pflichtangaben nach Artikel 247 6 Absatz 2 des Einfhrungsgesetzes zum Brgerlichen Gesetzbuche treten,
  2. die Widerrufsfrist auch nicht beginnt
    1. vor Vertragsschluss und
    2. bevor der Darlehensnehmer die Pflichtangaben nach 492 Absatz 2 erhlt, und
  3. der Darlehensnehmer abweichend von 346 Absatz 1 dem Darlehensgeber auch die Aufwendungen zu ersetzen hat, die der Darlehensgeber an ffentliche Stellen erbracht hat und nicht zurckverlangen kann; 346 Absatz 2 Satz 2 zweiter Halbsatz ist nur anzuwenden, wenn das Darlehen durch ein Grundpfandrecht gesichert ist.
355 Absatz 2 Satz 3 und Absatz 4 ist nicht anzuwenden.

(3) Ein Widerrufsrecht besteht nicht bei Darlehensvertrgen,

  1. die einen Darlehensvertrag, zu dessen Kndigung der Darlehensgeber wegen Zahlungsverzugs des Darlehensnehmers berechtigt ist, durch Rckzahlungsvereinbarungen ergnzen oder ersetzen, wenn dadurch ein gerichtliches Verfahren vermieden wird und wenn der Gesamtbetrag (Artikel 247 3 des Einfhrungsgesetzes zum Brgerlichen Gesetzbuche) geringer ist als die Restschuld des ursprnglichen Vertrags,
  2. die notariell zu beurkunden sind, wenn der Notar besttigt, dass die Rechte des Darlehensnehmers aus den 491a und 492 gewahrt sind, oder
  3. die 504 Abs. 2 oder 505 entsprechen.

Auf diesen Artikel verweisen: schwebende Wirksamkeit * 358 BGB Verbundene Vertrge