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355 BGB a.F. Widerrufsrecht bei Verbrauchervertrgen
(gesetz.bgb.buch-2.abschnitt-3.titel-5.untertitel-2)
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(1) Wird einem Verbraucher durch Gesetz ein Widerrufsrecht nach dieser Vorschrift eingerumt, so ist er an seine auf den Abschluss des Vertrags gerichtete Willenserklrung nicht mehr gebunden, wenn er sie fristgerecht widerrufen hat. Der Widerruf muss keine Begrndung enthalten und ist in Textform oder durch Rcksendung der Sache innerhalb der Widerrufsfrist gegenber dem Unternehmer zu erklren; zur Fristwahrung gengt die rechtzeitige Absendung.

(2) Die Widerrufsfrist betrgt 14 Tage, wenn dem Verbraucher sptestens bei Vertragsschluss eine den Anforderungen des 360 Abs. 1 entsprechende Widerrufsbelehrung in Textform mitgeteilt wird. Bei Fernabsatzvertrgen steht eine unverzglich nach Vertragsschluss in Textform mitgeteilte Widerrufsbelehrung einer solchen bei Vertragsschluss gleich, wenn der Unternehmer den Verbraucher gem Artikel 246 1 Abs. 1 Nr. 10 des Einfhrungsgesetzes zum Brgerlichen Gesetzbuche unterrichtet hat. Wird die Widerrufsbelehrung dem Verbraucher nach dem gem Satz 1 oder Satz 2 mageblichen Zeitpunkt mitgeteilt, betrgt die Widerrufsfrist einen Monat. Dies gilt auch dann, wenn der Unternehmer den Verbraucher ber das Widerrufsrecht gem Artikel 246 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Einfhrungsgesetzes zum Brgerlichen Gesetzbuche zu einem spteren als dem in Satz 1 oder Satz 2 genannten Zeitpunkt unterrichten darf. (3) Die Widerrufsfrist beginnt, wenn dem Verbraucher eine den Anforderungen des 360 Abs. 1 entsprechende Belehrung ber sein Widerrufsrecht in Textform mitgeteilt worden ist. Ist der Vertrag schriftlich abzuschlieen, so beginnt die Frist nicht, bevor dem Verbraucher auch eine Vertragsurkunde, der schriftliche Antrag des Verbrauchers oder eine Abschrift der Vertragsurkunde oder des Antrags zur Verfgung gestellt wird. Ist der Fristbeginn streitig, so trifft die Beweislast den Unternehmer. (4) Das Widerrufsrecht erlischt sptestens sechs Monate nach Vertragsschluss. Diese Frist beginnt bei der Lieferung von Waren nicht vor deren Eingang beim Empfnger. Abweichend von Satz 1 erlischt das Widerrufsrecht nicht, wenn der Verbraucher nicht entsprechend den Anforderungen des 360 Abs. 1 ber sein Widerrufsrecht in Textform belehrt worden ist, bei Fernabsatzvertrgen ber Finanzdienstleistungen ferner nicht, wenn der Unternehmer seine Mitteilungspflichten gem Artikel 246 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2 Nr. 1 bis 3 des Einfhrungsgesetzes zum Brgerlichen Gesetzbuche nicht ordnungsgem erfllt hat.

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