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321 BGB Unsicherheitseinrede
(gesetz.bgb.buch-2.abschnitt-3.titel-2)
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(1) Wer aus einem gegenseitigen Vertrag vorzuleisten verpflichtet ist, kann die ihm obliegende Leistung verweigern, wenn nach Abschluss des Vertrags erkennbar wird, dass sein Anspruch auf die Gegenleistung durch mangelnde Leistungsfhigkeit des anderen Teils gefhrdet wird. Das Leistungsverweigerungsrecht entfllt, wenn die Gegenleistung bewirkt oder Sicherheit fr sie geleistet wird.

(2) Der Vorleistungspflichtige kann eine angemessene Frist bestimmen, in welcher der andere Teil Zug um Zug gegen die Leistung nach seiner Wahl die Gegenleistung zu bewirken oder Sicherheit zu leisten hat. Nach erfolglosem Ablauf der Frist kann der Vorleistungspflichtige vom Vertrag zurcktreten. 323 findet entsprechende Anwendung.

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