Wir benutzen Cookies um Inhalte und Werbung zu personalisieren und die Seitennutzung zu analysieren. Wir teilen diese Informationen über google adsense mit unseren Werbepartnern.
logo mit Text lexexakt.de Werbung:
Artikel Diskussion (0)
138 BGB Sittenwidriges Rechtsgeschft; Wucher
(gesetz.bgb.buch-1.abschnitt-3.titel-2)
<< >>
    

(1) Ein Rechtsgeschft, das gegen die guten Sitten verstt, ist nichtig.

(2) Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermgen oder der erheblichen Willensschwche eines anderen sich oder einem Dritten fr eine Leistung Vermgensvorteile versprechen oder gewhren lsst, die in einem aufflligen Missverhltnis zu der Leistung stehen.


"Von einem besonders groben Missverhltnis zwischen Leistung und Gegenleistung kann bei Grundstcksgeschften ausgegangen werden, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch ist wie der Wert der Gegenleistung (...). Diese Voraussetzung ist grundstzlich (erst) ab einer Verkehrswertber- oder -unterschreitung von 90 % gegeben (...)." (OLG Oldenburg Urteil v. 2.10.2014 Az. 1 U 61/14)

Auf diesen Artikel verweisen: Lohnwucher/Gehaltswucher * Gerechtigkeit/gerecht * Gute Sitten * Radarwarngert * Wucherische Rechtsgeschfte * Vorausabtretung/antizipierte Abtretung