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130 BGB Wirksamwerden der Willenserklrung gegenber Abwesenden
(gesetz.bgb.buch-1.abschnitt-3.titel-2)
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(1) Eine Willenserklrung, die einem anderen gegenber abzugeben ist, wird, wenn sie in dessen Abwesenheit abgegeben wird, in dem Zeitpunkt wirksam, in welchem sie ihm zugeht. Sie wird nicht wirksam, wenn dem anderen vorher oder gleichzeitig ein Widerruf zugeht.

(2) Auf die Wirksamkeit der Willenserklrung ist es ohne Einfluss, wenn der Erklrende nach der Abgabe stirbt oder geschftsunfhig wird.

(3) Diese Vorschriften finden auch dann Anwendung, wenn die Willenserklrung einer Behrde gegenber abzugeben ist.

Auf diesen Artikel verweisen: Bonifatius-Fall * Nachbarschutz, Baurecht * Zugang einer Willenserklrung unter Abwesenden * Zugang einer Willenserklrung unter Abwesenden