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122 BGB Schadensersatzpflicht des Anfechtenden
(gesetz.bgb.buch-1.abschnitt-3.titel-2)
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(1) Ist eine Willenserklrung nach 118 nichtig oder auf Grund der 119, 120 angefochten, so hat der Erklrende, wenn die Erklrung einem anderen gegenber abzugeben war, diesem, andernfalls dem Dritten den Schaden zu ersetzen, den der andere oder der Dritte dadurch erleidet, da er auf die Gltigkeit der Erklrung vertraut, jedoch nicht ber den Betrag des Interesses hinaus, welches der andere oder der Dritte an der Gltigkeit der Erklrung hat.

(2) Die Schadensersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Beschdigte den Grund der Nichtigkeit oder der Anfechtbarkeit kannte oder infolge von Fahrlssigkeit nicht kannte (kennen mute).

Auf diesen Artikel verweisen: 142 BGB Wirkung der Anfechtung * 142 BGB Wirkung der Anfechtung * Legaldefinition * Legaldefinition * Kennenmssen * 123 BGB Anfechtbarkeit wegen Tuschung oder Drohung * Anfechtung, Willenserklrung