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42 BGB Insolvenz
(gesetz.bgb.buch-1.abschnitt-1.titel-2.untertitel-1.kapitel-1)
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(1) Der Verein wird durch die Erffnung des Insolvenzverfahrens und mit Rechtskraft des Beschlusses, durch den die Erffnung des Insolvenzverfahrens mangels Masse abgewiesen worden ist, aufgelst. Wird das Verfahren auf Antrag des Schuldners eingestellt oder nach der Besttigung eines Insolvenzplans, der den Fortbestand des Vereins vorsieht, aufgehoben, so kann die Mitgliederversammlung die Fortsetzung des Vereins beschlieen. Durch die Satzung kann bestimmt werden, dass der Verein im Falle der Erffnung des Insolvenzverfahrens als nicht rechtsfhiger Verein fortbesteht; auch in diesem Falle kann unter den Voraussetzungen des Satzes 2 die Fortsetzung als rechtsfhiger Verein beschlossen werden.

(2) Der Vorstand hat im Falle der Zahlungsunfhigkeit oder der berschuldung die Erffnung des Insolvenzverfahrens zu beantragen. Wird die Stellung des Antrags verzgert, so sind die Vorstandsmitglieder, denen ein Verschulden zur Last fllt, den Glubigern fr den daraus entstehenden Schaden verantwortlich; sie haften als Gesamtschuldner.

Auf diesen Artikel verweisen: 86 BGB Anwendung des Vereinsrechts * 89 BGB Haftung fr Organe; Insolvenz * 53 BGB Schadensersatzpflicht der Liquidatoren