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Beweiswrdigung, Zivilprozess
(recht.ref.zpo1 und recht.zivil.prozess.allgemein)
    

Mit Beweiswrdigung wird im Zivilprozess die Beurteilung der erhobenen Beweise hinsichtlich ihrer Beweiskraft bezeichnet. Gem 286 ZPO gilt der Grundsatz der freien Beweiswuerdigung.

Aufbau im Rahmen der Entscheidungsgrnde

Beweis gefhrt

  1. Einleitungssatz

    Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme steht zur berzeugung des Gerichts fest, dass die Beschdigung des Pkws des Klgers auf ein Auffahren des Beklagten verursacht worden ist.

  2. Errterung der positiv ergiebigen Beweismittel
    1. Auslegung des Inhalts Beweismittels (insbes. bei Urkunden o. Sachverstndigengutachten
    2. Ergiebigkeit des Beweismittels (siehe unten)

      Der Zeuge B konnte besttigen, dass der Klger mit normaler Geschwindigkeit an die rote Ampel heranfuhr und dort dann bremste.

    3. berzeugungskraft
  3. Errterung der negativ ergiebigen Beweismittel

    Der Zeuge konnte das Beweisthema nicht besttigen. Seine Aussage sprach vielmehr dafr, dass der Klger mit normaler Geschwindigkeit an die grne Ampel heranfuhr und dort dann unvermittelt bremste.

  4. Errterung der unergiebigen Beweismittel

    Der Zeuge konnte keine Angaben zum Beweisthema machen, da er zum fraglichen Zeitpunkt eingeschlafen war.

  5. Ggf. Abschlieende Gesamtbewertung

Beweis nicht gefhrt

Wird der Beweis nicht gefhrt, sind unter 2. die unergiebigen bzw. negativ ergiebigen Beweismittel zu prfen. Die Punkte 3. und 4. entfallen.

Zu der Beweiswrdigung einzelner Beweismittel siehe unter Zeugenbeweis, Augenschein, Urkundenbeweis, Sachverstndiger.

Auf diesen Artikel verweisen: Entscheidungsgrnde * Entscheidungsgrnde * Zeugenbeweis, Zivilprozess * verdict * Beweisstation * Beweisprognose * Beweisprognose * Ergiebigkeit Beweismittel