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26 BeurkG Verbot der Mitwirkung als Zeuge oder zweiter Notar
(gesetz.beurkg.abschnitt-2.4)
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(1) Als Zeuge oder zweiter Notar soll bei der Beurkundung nicht zugezogen werden, wer

1. selbst beteiligt ist oder durch einen Beteiligten vertreten wird,
2. aus einer zu beurkundenden Willenserklrung einen rechtlichen Vorteil erlangt,
3. mit dem Notar verheiratet ist,
3a. mit ihm eine Lebenspartnerschaft fhrt oder
4. mit ihm in gerader Linie verwandt ist oder war.

(2) Als Zeuge soll bei der Beurkundung ferner nicht zugezogen werden, wer

1. zu dem Notar in einem stndigen Dienstverhltnis steht,
2. minderjhrig ist,
3. geisteskrank oder geistesschwach ist,
4. nicht hinreichend zu hren, zu sprechen oder zu sehen vermag,
5. nicht schreiben kann oder
6. der deutschen Sprache nicht hinreichend kundig ist; dies gilt nicht im Falle des 5 Abs. 2, wenn der Zeuge der Sprache der Niederschrift hinreichend kundig ist.

Ein Versto stellt ggf. eine Amtspflichtverletzung des Notares da, fhrt aber nicht zur Unwirksamkeit der Beurkundung.

Auf diesen Artikel verweisen: 2250 BGB Nottestament vor drei Zeugen * 27 BeurkG Begnstigte Personen