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Beklagtenstation
(recht.technik.referendariat und recht.ref.zpo1)
    

In der Beklagtenstation ist die Erheblichkeit des Beklagtenvorbringens zu untersuchen. D.h. die Frage, ob, die Wahrheit aller vom Klger vorgetragenen Tatsachen unterstellt, dem Klger der behauptete Anspruch zusteht.

Ist das Beklagtenvorbringen in sich nicht schlssig, ist es keine nachvollziehbare Darstellung, dann ist es unerheblich.

Beispiel: Die A-Bank erhebt Klage auf Ausgleich eines ins Soll geratenen Kontos aus einem Giroverhltnis gegen die B-GmbH. Sie trgt vor, die Abhebungen seien durch C vorgenommen worden, der Vollmacht ber das Konto gehabt habe. Zum Beweis legt sie den Kontoerffnungsvertrag mit der B-GmbH vertreten durch G und die Vollmacht des C vor. Die B-GmbH trgt vor, dass nicht sie den Minus-Saldo schulde, sondern der C, da er die Summen privat abgehoben habe. Der Girovertrag mit der B-GmbH sei erst nach den Abhebungen abgeschlossen worden.

Im Beispiel ist der Beklagtenvortrag nicht nachvollziehbar, wie sollte C vor Abschluss des Girovertrages schon Geld abheben? Daher ist dieser Vortrag nicht erheblich. Es muss kein Beweis erhoben werden.

Auf diesen Artikel verweisen: Gutachten als Bestandteil der Relation