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Begehrensneurose/Rentenneurose/Unfallneurose
(recht.zivil.materiell.schuld.bt)
    

Von einer Begehrensneurose (= Rentenneurose oder Unfallneurose) spricht man, wenn ein Geschdigter aufgrund eines Unfalles entweder unbewut oder bewut versucht, in einem neurotischen Streben nach Versorgung und Sicherheit die Schwierigkeiten des Erwerbslebens zu umgehen. Aus diesem Streben folgt dann die Vorstellung, der Schdiger habe dem Geschdigten eine Rente auf Lebenszeit zu zahlen.

Der BGH verneint in seiner Rechtsprechung eine Ersatzpflicht, weil nur so der Geschdigte dazu gebracht werden knne, die Unfallfolgen und die Neurose zu berwinden (BGHZ 20, 137, 141 ff. BGH NJW 1998, 812, 813; BGH NJW 2000, 862, 863).

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